Galerie

A Smile Without A Cat

Soloausstellung von Lena Inosemzew

„A Smile Without A Cat“ 

23. April 2022 – 11. juni 2022

Galerie MoonART, Leipzig

“Lena Inosemzew macht uns nichts vom großen Unbefleckten vor. Vielmehr zeigt sie uns, dass auch
unser Zurückgehen in unsere Kinderjahre unvollkommen ist; dass es verschwimmt und uns täuscht”.
Nils Müller, „Warst Du Kind genug?“

In Zeiten des Wirrens sucht man nach einem Anker. Man lernt aus der Vorvergangenheit, aus der Geschichte der Generationen. 

Was erzählen uns alte Fotos? Nicht nur eigene Geschichte: Kinderjahre, Familie, Eltern und Großeltern, – wir spüren den Zeitgeist, sehen die Farben der Epoche. Können wir Zeugnissen der Zeit vertrauen, und, andererseits, können wir unseren Erinnerungen vertrauen? Wie funktioniert unser Gedächtnis, was bleibt in unseren Erinnerungen, sind die dem Abbild auf einem Foto gleich? Ist unser „heute“ ein Echo von „gestern“? Ist der heutige Tag im gewissen Sinne auch schon Geschichte? Denn jede Generation trägt einerseits Verantwortung gegenüber den nächsten Generationen und ist, andererseits, verpflichtet, die Vergangenheit nicht zu vergessen und zu bewahren.

Mit der Ausstellung von Lena Inosemzew „A Smile Without a Cat“ starten wir eine Reihe der Ausstellungen „Farben der Zeit“, die dem Thema Zeit gewidmet sind.

Die Suche nach Ursprung der Dinge, die in eigener Familiengeschichte wurzeln.

Decodierung der Impulse aus der Vergangenheit, die eine Brücke zur Gegenwart schlagen. Erlebnisse, die bearbeitet und in lesbare Symbole der Gegenwart verwandelt werden. Die Zeit erscheint nicht als ein Strom, sondern als eine Substanz, die für immer da ist. Die Vergangenheit wird somit so lebendig, so wahr und tastbar, wie die Gegenwart.

Lena Inosemzew akzentuiert das Erinnerungsvermögen eines Individuums. Ihre Bilder erscheinen als Fragmente der Vergangenheit oder halbvergessene Träume. Ein besonderer Impuls kriegt sie von der ausgewählten Maltechnik: Die flüssige Tempera- und Acrylfarben werden in mehreren Schichten aufgetragen, so dass sich ein komplizierter freskoartiger Hintergrund ergibt. Figuren werden an einigen Stellen verschwommen und verwischt, andererseits tauchen ab und zu starke Akzente auf. Dieses Vorgehen ermöglicht eine Visualisierung der Erinnerungen, die sich im Laufe der Zeit verändern und dank damit verbundenen eigenen Emotionen sehr persönlich auswirken.

Für die Künstlerin ist also ein eigentümlicher Umgang mit dem Thema Vergangenheit charakteristisch, das jedoch dank malerischen Mitteln so verallgemeinert wird, dass eine an sich familiäre Geschichte jeden Betrachter ansprechen und berühren kann.

Vernissage:                Samstag, 23. April 2022, 19 – 22 Uhr

Laudatio, gehalten von Nils Müller um 19:30 Uhr

In Anwesenheit der Künstlerin Lena Inosemzew

Finissage:                   Samstag, 11. Juni 2022, 19 – 22 Uhr

Tel.: +49 1795442905

E-Mail: kontakt@galeriemoonart.de

Kontaktperson: Olga Reiswich, Galeristin

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