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Aktuelle Ausstellung ‚A Smile Without A Cat‘

Verschoben
Neuer Termin wird bald bekannt gegeben

„A Smile without a cat“-

colors of the past 

12. März – 27. Mai 2022

Galerie MoonART, Leipzig

Besonders in Zeiten der Wirrungen und der Haltlosigkeit sucht man nach einem Anker. Das ist die Suche nach dem Ursprung der Dinge, welche oft in der eigenen Vergangenheit wurzeln.

Unsere neue Ausstellung beschäftigt sich mit der Decodierung von Impulsen aus der Kindheit, um eine Brücke zur Gegenwart zu schlagen. Mit Erlebnissen, die bearbeitet und in lesbare Symbole verwandelt werden. „A Smile Without a Cat“- wird zur Metapher der Vergangenheit.

Die Galerie MoonArt zeigt ab März die Werke zweier Künstlerinnen, vereint durch das Thema der Suche nach der Vergangenheit und Vergänglichkeit. 

Die Bilder von Evgenia Voinar erzählen Geschichten aus ihrer Kindheit. Das Leitmotiv ist die Familie und ihre Bedeutung für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Alte Familienfotos sind daher eine wichtige Komponente ihres Konzepts.

Lena Inosemzew hingegen akzentuiert das Erinnerungsvermögen eines Menschens. Ihre farbigen Kompositionen erscheinen als Fragmente der Vergangenheit oder halbvergessene Träume.  

In den Werken von Lena Inosemzew erscheinen Fragmente der Vergangenheit oder halbvergessene Träume. Als besonderer Impuls dient die von ihr ausgewählte Maltechnik: Die flüssigen Tempera- und Acrylfarben in mehreren Schichten aufgetragen ergeben einen komplexen, freskoartigen Hintergrund. Figuren werden an einigen Stellen verschwommen und verwischt. Dieses Vorgehen visualisiert Erinnerungen, welche sich im Laufe der Zeit verändern und nur durch verbundenen eigenen Emotionen wieder zum Leben erweckt werden.

„Manche Träume werden wahr, andere bleiben Kristallpaläste – sie leben in einer Parallelwelt und sind nicht mehr dazu bestimmt, wahr zu werden.“

In dieser Ausstellung zeigen wir die Werke aus dem letzten Kunstprojekt der Künstlerin, Evgenia Voinar. Fast magisch und unglaublich stimmungsvoll ist es den Erinnerungen an geliebte Menschen und an Träume gewidmet.

Die junge Künstlerin erzählt uns Geschichten aus ihrer Kindheit. Gemeinsam mit ihrer Familie träumte sie davon, in ihrer Datscha in Zukunft einen Garten anzulegen, dort Blumen zu pflanzen und schöne Dinge des Alltags zu sammeln. Dieser Traum sollte jedoch nie in Erfüllung gehen. Heute sind diese Verwandten nicht mehr da und die Datscha längst verkauft. Aber liebe, herzerwärmende Erinnerungen und gleichzeitig das Gefühl des unerfüllten Traums inspirierten Evgenia zu einem umfassenden Kunstprojekt.

Alle Kunstwerke der Ausstellung werden durch eine surreal lilafarbene sowie türkisfarbene Palette und verblüffend detaillierte Objekte geeint, welche die Grenze zwischen Erinnerung und Realität verwischen. Die Leinwände basieren auf Archivfotos der Künstlerin, die durch Umkehrung auf ein großes Format übertragen wurden. Auf diese Weise macht Evgenia uns mit dem Ort und Objekten bekannt, welche sie in ihrer Erinnerung seit der Kindheit trägt.

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